Der Einbruchschutz als präventive Maßnahme erhöht das Sicherheitsgefühl in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus. Einbrecher werden dadurch auch abgeschreckt. Durch diese Präventiv-Maßnahmen enden auch sehr viele Einbrüche schon beim Versuch.
Laut einer aktuellen Studie scheitern zwei von fünf Einbrüchen wegen der Sicherheitstechnik oder auch, weil die Einbrecher bei ihrem Vorhaben durch Nachbarn oder Anwohner im näheren Wohnbereich gestört wurden.
So werden laut der Kriminalstatistik durch Prävention, also geeignete Sicherheitsmaßnahmen, auch immer weniger erfolgreiche Wohnungseinbrüche in Deutschland registriert.
Die Sicherheitsexperten vom Schlüsseldienst Scharfe führen regelmäßig Beratungen zu verschiedenen Themen Sicherheitstechnik durch. In den Beratungen wird über aktuelle Sicherheitstechnik, über mögliche Installationen in den Wohnungen und Wohnhäusern sowie Vorteile und Nutzen der einzelnen Komponenten der Sicherheitstechnik informiert.
Zusätzlich erhalten interessierte Bürger auch Empfehlungen zum sicherheitsbewussten Verhalten, zur Bedeutung der Aufmerksamkeit in der eigenen Nachbarschaft und im näheren Wohnumfeld.
Auf Wunsch werden individuelle Beratungen vor Ort durchgeführt und ein spezifischen Sicherheitskonzept für Ihre Wohnung oder Ihr Wohnhaus entwickelt.
Mechanischer Einbruchschutz für Türen und Fenster
Ein wirksamer Einbruchschutz beginnt in der Regel mit einer sorgfältigen Überprüfung aller möglichen Zugänge zum Gebäude. Besonders Haus- und Wohnungstüren, Balkon- und Terrassentüren, Fenster sowie Kellerzugänge sollten dabei berücksichtigt werden. Einbrecher suchen häufig gezielt nach Schwachstellen, die sich schnell und mit möglichst wenig Lärm überwinden lassen.
Mechanische Sicherungen erschweren das gewaltsame Aufbrechen von Türen und Fenstern. Dazu gehören unter anderem einbruchhemmende Schließzylinder, Schutzbeschläge, Zusatzschlösser, Mehrfachverriegelungen, Querriegelschlösser sowie geeignete Fenster- und Türsicherungen. Je länger ein Einbruchsversuch dauert, desto größer ist das Risiko für den Täter, entdeckt zu werden. Aus diesem Grund brechen viele Einbrecher ihr Vorhaben ab, wenn sie nicht innerhalb kurzer Zeit in das Gebäude gelangen.
Schließzylinder und Schutzbeschläge überprüfen
Der Schließzylinder ist ein wichtiger Bestandteil der Türsicherung. Ein veralteter, beschädigter oder weit aus dem Türbeschlag herausragender Zylinder kann eine erhebliche Schwachstelle darstellen. Hochwertige Schließzylinder verfügen je nach Ausführung über einen erhöhten Schutz gegen Aufbohren, Herausziehen, Abbrechen oder andere Manipulationsversuche.
Auch der Schutzbeschlag sollte stabil ausgeführt und von außen möglichst nicht abschraubbar sein. Eine fachgerechte Kombination aus Türblatt, Türrahmen, Schloss, Schließzylinder und Schutzbeschlag trägt wesentlich dazu bei, die Widerstandsfähigkeit der gesamten Tür zu erhöhen.
Fenster und Terrassentüren richtig sichern
Neben der Eingangstür gehören Fenster und Terrassentüren zu den häufig genutzten Einstiegswegen. Dies gilt insbesondere für leicht erreichbare Fenster im Erdgeschoss, Kellerfenster oder schlecht einsehbare Bereiche auf der Rückseite eines Gebäudes. Herkömmliche Fensterbeschläge bieten oftmals nur einen begrenzten Schutz gegen das Aufhebeln.
Abschließbare Fenstergriffe, zusätzliche Fenstersicherungen und einbruchhemmende Beschläge können den Schutz deutlich verbessern. Dabei ist es wichtig, dass die Sicherungen fachgerecht montiert werden und sowohl die Scharnierseite als auch die Griffseite des Fensters berücksichtigen.
Elektronische Sicherheitstechnik als Ergänzung
Elektronische Sicherheitssysteme können den mechanischen Einbruchschutz sinnvoll ergänzen. Dazu zählen beispielsweise Alarmanlagen, Bewegungsmelder, Tür- und Fensterkontakte, Videoüberwachungssysteme sowie moderne elektronische Zutrittskontrollen. Diese Systeme können verdächtige Aktivitäten erkennen, Alarm auslösen oder den Eigentümer über ein mobiles Endgerät informieren.
Elektronische Komponenten sollten jedoch nicht als alleiniger Einbruchschutz betrachtet werden. Eine Alarmanlage meldet zwar einen Einbruchsversuch, verhindert aber nicht automatisch das gewaltsame Eindringen. Daher ist eine Kombination aus mechanischen Sicherungen, elektronischer Überwachung und sicherheitsbewusstem Verhalten besonders sinnvoll.
Einbruchschutz für Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser
Die Anforderungen an den Einbruchschutz unterscheiden sich je nach Gebäudeart. Bei einem Einfamilienhaus müssen häufig mehrere Türen, Fenster, Kellerzugänge, Garagen oder Nebengebäude berücksichtigt werden. Auch Grundstückstore, Gartenbereiche und schlecht einsehbare Gebäudeseiten können in ein umfassendes Sicherheitskonzept einbezogen werden.
In Mehrfamilienhäusern spielt neben der Wohnungstür auch die Sicherung der Hauseingangstür, der Kellerräume und gemeinschaftlich genutzter Bereiche eine wichtige Rolle. Hauseingangstüren sollten nicht dauerhaft offengehalten und unbekannten Personen sollte nicht unkontrolliert Zutritt zum Gebäude gewährt werden.
Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft
Eine aufmerksame Nachbarschaft kann einen wichtigen Beitrag zum Einbruchschutz leisten. Unbekannte Personen oder Fahrzeuge, auffällige Beobachtungen und ungewöhnliche Geräusche sollten ernst genommen werden. Dies bedeutet nicht, dass jede fremde Person automatisch verdächtig ist. Dennoch kann eine erhöhte Aufmerksamkeit dabei helfen, geplante oder bereits begonnene Einbrüche frühzeitig zu erkennen.
Bei längerer Abwesenheit können Nachbarn oder vertraute Personen regelmäßig den Briefkasten leeren, Rollläden bewegen und das Grundstück kontrollieren. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Wohnung oder das Haus weiterhin bewohnt ist.
Einbruchschutz während des Urlaubs
Vor einem Urlaub sollten Türen und Fenster vollständig geschlossen und vorhandene Sicherungen aktiviert werden. Gekippte Fenster stellen keinen ausreichenden Einbruchschutz dar und können von Tätern häufig schnell geöffnet werden. Auch Hinweise auf eine längere Abwesenheit in sozialen Netzwerken sollten möglichst vermieden werden.
Zeitschaltuhren oder intelligente Beleuchtungssysteme können Lampen zu unterschiedlichen Zeiten ein- und ausschalten. Dadurch lässt sich Anwesenheit simulieren. Auch Rollläden sollten nicht während des gesamten Urlaubs dauerhaft geschlossen bleiben, da dies auf ein unbewohntes Gebäude hinweisen kann.
Individuelle Sicherheitsberatung in Halle
Da jedes Gebäude unterschiedliche bauliche Voraussetzungen und mögliche Schwachstellen besitzt, sollte der Einbruchschutz individuell geplant werden. Eine fachkundige Sicherheitsberatung hilft dabei, vorhandene Sicherungen zu bewerten und sinnvolle Verbesserungen festzulegen.
Der Schlüsseldienst Scharfe berät private Haushalte, Vermieter, Hausverwaltungen und Gewerbetreibende in Halle und der näheren Umgebung zu geeigneten Maßnahmen für mehr Sicherheit. Dabei können sowohl bestehende Türen und Fenster als auch Schließanlagen, Zutrittsbereiche und elektronische Sicherheitssysteme berücksichtigt werden.
Auf Grundlage der örtlichen Gegebenheiten lassen sich geeignete Maßnahmen auswählen, die zum Gebäude, zum gewünschten Sicherheitsniveau und zum verfügbaren Budget passen. Nicht immer ist eine vollständige Erneuerung erforderlich. Häufig können vorhandene Türen und Fenster durch fachgerecht montierte Zusatzsicherungen wirkungsvoll nachgerüstet werden.
Fazit: Prävention erhöht die Sicherheit
Ein zuverlässiger Einbruchschutz besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Maßnahmen. Mechanische Sicherungen bilden dabei die Grundlage, während elektronische Systeme und ein sicherheitsbewusstes Verhalten den Schutz sinnvoll ergänzen.
Wer mögliche Schwachstellen frühzeitig erkennt und geeignete Schutzmaßnahmen umsetzt, kann Einbrechern den Zugang erheblich erschweren. Gleichzeitig verbessert ein individuelles Sicherheitskonzept das persönliche Sicherheitsgefühl und trägt dazu bei, Wohnungen, Wohnhäuser und Gewerbeobjekte dauerhaft besser zu schützen.
